Funktion 01

Provisionsabrechnung für Opener, Setter und Closer

Kurz gesagt

Kore rechnet Provisionen automatisch entlang von Provisions-Ebenen ab; jeder Mandant startet mit Opening, Setting und Closing. Je Ebene gilt ein mandantenweiter Satz, den ein Wert pro Person überschreibt, prozentual vom Abschlusswert oder als Pauschale. Mehrere Ebenen an einem Abschluss werden einzeln berechnet und einzeln ausgewiesen. Der Begünstigte steht mit dem Abschluss fest, der Satz mit der Verifizierung der Zahlung.

kore.dakora.app/commissions
Provisionsübersicht in Kore mit gesperrten, auszahlbaren und ausgezahlten Beträgen je Person und Funktion, dazu eine offene Rückforderung
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Wie rechnet Kore Provisionen ab?


Kore trennt zwei Dinge, die in vielen CRM-Systemen vermischt sind: die Rolle einer Person (was sie im System darf) und ihre Beteiligung an einem Abschluss (wofür sie Geld bekommt). Die Abrechnung hängt allein an der Beteiligung.

Abgerechnet wird über Provisions-Ebenen. Jeder Mandant startet mit dreien:

Ebene Wer Zuordnung
Opening erzeugt den Lead über das Feld „Generiert von“ am Lead
Setting qualifiziert und terminiert über die Setter-Zuweisung am Lead
Closing schließt ab über die Closer-Zuweisung am Lead

Diese drei gibt es je einmal pro Mandant. Weitere Ebenen lassen sich anlegen, etwa für ein Empfehlungsprogramm oder eine Vertriebspartnerschaft neben dem eigenen Team; sie werden über einen Kenncode am Lead zugeordnet statt über eine Zuweisung. Umbenennen und Umsortieren geht jederzeit. Eine Ebene lässt sich auch stilllegen; bereits entstandene Provisionen bleiben davon unberührt.

Ein Administrator, der selbst Abschlüsse macht, bekommt seine Closer-Provision wie jede andere Person. Sie hängt an seiner Beteiligung, nicht an seinen Rechten.

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Wie richte ich Provisionssätze ein?


Ebenen, Sätze und Sperrfrist liegen im Bereich Provisionen, im Reiter „Sätze & Einstellungen“, nicht in den allgemeinen Einstellungen. Diesen Reiter sehen nur Inhaber und Administratoren. Die beiden übrigen Reiter stehen jeder Rolle offen: „Eingehend“ zeigt die Zahlungen, „Übersicht“ die eigene Provision.

Für jede Ebene gilt ein Satz, der für den ganzen Mandanten gesetzt ist. Weicht eine einzelne Person davon ab, etwa ein erfahrener Closer mit höherem Anteil, bekommt sie einen eigenen Satz. Der individuelle Wert gewinnt gegen den mandantenweiten.

Zwei Abrechnungsarten stehen zur Wahl, je Ebene und je Person frei kombinierbar:

  • Prozentual: ein Anteil am Abschlusswert.
  • Pauschal: ein fester Betrag je Abschluss.
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Was passiert, wenn jemand auf mehreren Ebenen beteiligt ist?


Jede Ebene wird einzeln berechnet und ergibt einen eigenen Eintrag. Die Beträge addieren sich, bleiben aber getrennt ausgewiesen.

Ein Beispiel mit angenommenen Sätzen von 5 % für den Opener, 5 % für den Setter und 10 % für den Closer: Übernimmt eine Person alle drei Rollen an einem Abschluss über 10.000 €, entstehen drei Einträge über 500 €, 500 € und 1.000 €, zusammen also 2.000 €. Die Sätze in diesem Beispiel sind frei gewählt; jeder Mandant legt seine eigenen fest.

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Wann steht eine Provision fest?


An zwei Punkten, die bewusst getrennt sind.

Wer begünstigt ist, wird beim Anlegen des Abschlusses eingefroren. Daran kann danach niemand mehr etwas ändern, auch kein Administrator, und auch dann nicht, wenn am Lead später jemand anderes eingetragen wird. Das schließt den naheliegendsten Missbrauchsweg aus: eine fremde Provision nachträglich auf sich selbst umzuschreiben.

Wie hoch sie ist, entscheidet sich bei der Verifizierung der Zahlung. Dann wird der zu diesem Zeitpunkt gültige Satz in die Abrechnungszeile geschrieben und bleibt dort stehen. Spätere Änderungen am Satz wirken nur nach vorn.

Wer eine einzelne Zeile korrigieren muss, kann als Administrator den Betrag anpassen. Die begünstigte Person lässt sich nicht austauschen.

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Wie entstehen Provisionen bei Ratenzahlung?


Sie entstehen mit dem Geldeingang, nicht auf einen Schlag:

  • Prozentual: jede verifizierte Rate erzeugt den auf sie entfallenden Anteil.
  • Pauschal: entsteht genau einmal, bei der ersten verifizierten Rate.

Damit läuft die Provision der tatsächlichen Zahlung hinterher. Wer in Raten verkauft, zahlt keine Provision auf Geld, das noch nicht da ist.

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Wie funktionieren Ebenen für Partner außerhalb des Teams?


Setter und Closer werden am Lead zugewiesen, aus der Mitgliederliste heraus. Bei einer selbst angelegten Ebene läuft die Zuordnung anders: Am Lead steht ein Kenncode, und den löst Kore gegen die Mitglieder des Mandanten auf. Der Code kann also auch aus einem Import oder einem Formularfeld kommen, ohne dass jemand die Person in einer Auswahlliste sucht.

Wer so an einem Lead steht, darf ihn lesen. Die Ebene öffnet dabei genau diese Leads und keine weiteren: Ein Partner mit dreißig eingebrachten Leads sieht seine dreißig, nicht den Bestand des Teams. Das entscheidet die Datenbank, nicht die Oberfläche.

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Wann wird eine Provision ausgezahlt?


Erst nach drei Stufen, die jede Provision durchläuft:

Stufe Bedeutung
Gesperrt entstanden, aber noch innerhalb der Sperrfrist
Auszahlbar Sperrfrist abgelaufen, zur Auszahlung freigegeben
Ausgezahlt vom Mandanten als ausgezahlt markiert

„Auszahlbar“ ist dabei keine eigene Markierung, sondern gesperrt mit abgelaufener Frist. Eine Provision wird also auszahlbar, weil Zeit vergeht, und nicht, weil jemand einen Haken setzt.

Die Sperrfrist legt jeder Mandant selbst in Tagen fest. Sie schützt vor dem teuersten Fall der Provisionsabrechnung: Geld auszuzahlen für einen Abschluss, der kurz darauf storniert wird.

Passiert das trotzdem, steht der Fall als offene Rückforderung über der Übersicht, mit Betrag und Person, und taucht als Hinweis am Auszahlen-Knopf wieder auf. Mehrere Raten desselben Abschlusses stehen dabei als eine Zeile und werden in einem Schritt erledigt. Ist nichts offen, erscheint der Kasten gar nicht.

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Was sieht das Team, was sieht die Leitung?


Jede Person mit Zugang sieht ihre eigenen Abrechnungszeilen mit deren Stand. Fremde Provisionen bleiben verborgen, abgesichert in der Datenbank und nicht nur durch eine ausgeblendete Schaltfläche.

Die Leitung sieht zusätzlich die Gesamtübersicht, markiert Auszahlungen und kann einzelne Beträge korrigieren.

Häufige Fragen

Zu diesem Bereich. Alle Fragen über alle Bereiche stehen in den häufigen Fragen.

Kann eine Person mehrere Provisionen für denselben Abschluss bekommen?

Ja. Ist eine Person auf mehreren Ebenen beteiligt, erhält sie je Ebene eine eigene Provision. Jede wird getrennt berechnet und einzeln ausgewiesen, damit nachvollziehbar bleibt, welcher Betrag aus welcher Tätigkeit stammt.

Was passiert mit bereits abgerechneten Provisionen, wenn ich den Satz ändere?

Nichts. Mit der Verifizierung einer Zahlung wird der Satz in die Abrechnungszeile geschrieben. Eine spätere Änderung am Satz gilt nur für Abrechnungen, die danach entstehen.

Wie entstehen Provisionen bei Ratenzahlung?

Prozentuale Provisionen entstehen anteilig mit jeder verifizierten Rate. Eine Pauschale entsteht genau einmal, bei der ersten verifizierten Rate des Abschlusses.

Wie werden Partner außerhalb des Vertriebsteams abgerechnet?

Über eine selbst angelegte Ebene. Am Lead steht dann ein Kenncode statt einer Zuweisung aus der Mitgliederliste. Wer so an einem Lead hängt, sieht genau diesen Lead und keinen anderen – das entscheidet die Datenbank, nicht die Oberfläche.

Sehen Vertriebsmitarbeiter ihre eigenen Provisionen?

Ja. Jede Person mit Zugang sieht ihre eigenen Abrechnungszeilen samt Stand, also gesperrt, auszahlbar oder ausgezahlt. Fremde Provisionen sind nicht einsehbar; das ist in der Datenbank abgesichert, nicht nur in der Oberfläche.

Wann wird eine Provision auszahlbar?

Nach einer Sperrfrist, die der Mandant selbst in Tagen festlegt. Bis dahin steht die Provision als gesperrt in der Übersicht. Die Frist schützt vor Auszahlungen auf Abschlüsse, die kurz darauf storniert werden.

Lässt sich eine falsch zugeordnete Provision korrigieren?

Der Betrag einer Abrechnungszeile lässt sich als Administrator nachträglich korrigieren. Die begünstigte Person dagegen ist nach dem Anlegen des Abschlusses unveränderlich. Setter und Closer am Abschluss selbst kann ein Administrator ändern, solange noch keine Zahlung verifiziert ist.

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